Solidarität - Was können wir tun?

Solidarität - Was können wir tun?

#55 – Rom:nja und Sinti:zze sichtbar machen

#55 – Rom:nja und Sinti:zze sichtbar machen

Über die Geschichte der Sinti und Roma weiß in Deutschland kaum jemand Bescheid. In Schulbüchern tauchen sie wenn dann höchstens stereotypisierend auf, fast nie als handelnde Subjekte. Das feministische RomaniPhen Archiv bietet Hilfestellung für diskriminierungsfreie Lehrmaterialien und macht Rom:nja und Sinti:zze in unterschiedlichen Projekten sichtbar, von denen Tayo Awosusi-Onutor im Podcast erzählt.
Kriterienkatalog zur Vermeidung von Rassismus gegenüber Rom:nja und Sinti:zze
http://www.romnja-power.de/wp-content/uploads/2021/03/201007_Kriterienraster_Online.pdf
Romani Chaji Podcast https://www.romnja-power.de/romani-chaji/

Falls ihr Projekte kennt, mit deren Macher:innen wir hier mal sprechen sollen, oder falls euch ein Thema am Herzen liegt, dem wir uns mal widmen könnten, dann schreibt uns eine Mail solidaripod@gmail.com.
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#54 – Faire Arbeit für Menschen mit Behinderung

Den Mindestlohn gibt es in Deutschland schon seit 2015. Menschen, die in Behindertenwerkstätten arbeiten, bekommen den aber nicht – und nicht nur das kritisieren Inklusionsaktivist:innen. Für viele von ihnen sind die Werkstätten problematisch, weil sie etwa die Menschen von Sozialhilfe abhängig machen und auch nicht ihrem Auftrag nachkommen, die Menschen für den ersten Arbeitsmarkt vorzubereiten. Wie gerecht sind Behindertenwerkstätten – darüber sprechen wir mit Lukas Krämer und Anne Gersdorff.

Sechs Jahre lang hat Lukas Krämer in einer Behindertenwerkstatt gearbeitet und dort die Stunde 1,35 Euro verdient. Weil das viel zu wenig ist, hat er eine Petition gestartet, die unter dem Namen #StelltUnsEin bekannt geworden ist. In der fordert Lukas den Mindestlohn für Menschen in Behindertenwerkstätten. Weitere Infos zur Petition gibt es [hier](https://www.change.org/p/olafscholz-stelltunsein-ich-fordere-den-mindestlohn-f%C3%BCr-menschen-in-behindertenwerkst%C3%A4tten).

Anne Gersdorff engagiert sich für Inklusion in den Bereichen Bildung und Arbeit und ist unter anderem im [Verein Sozialhelden](https://sozialhelden.de/). Als Referentin von [Jobinklusive](https://jobinklusive.org/) arbeitet sie außerdem in einem Projekt, das Menschen mit Behinderungen den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt ermöglicht.

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#53 – Asiatische Perspektiven sichtbar machen

#stopasianhate - dieser Hashtag macht vor allem seit vergangenem Jahr auf ein Problem aufmerksam, was seit Beginn der Pandemie viel sichtbarer wird: anti-asiatischer Rassismus. Angriffe auf asiatisch-gelesene Menschen in New York auf offener Straße, die Morde in Atlanta - all das zeigt das Ausmaß des Rassismus. Doch nicht nur in den USA machen asiatisch-gelesene Menschen gewaltvolle Erfahrungen. Auch in Deutschland zeigt sich anti-asiatischer Rassismus vermehrt.

Das belegen nun auch Zahlen: Jede zweite asiatisch-gelesene Person hat seit Beginn der Pandemie Rassismus erfahren. Das hat ein Forschungsprojekt der FU Berlin, der Humboldt Universität und des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung belegt. Und sogar 62 % der Befragten berichten von verbalen Beleidigungen. 11 % von körperlichen Angriffen.

Wie können wir uns solidarisch zeigen? Und wie können asiatische Perspektiven sichtbarer werden?
Darüber sprechen wir heute mit Sandy vom Netzwerk korientation. korientation will Asiatisch-Deutsche Perspektiven sichtbarer machen und bietet einen gesellschaftskritischen Blick auf Kultur, Medien und Politik.

Hier findet ihr die Ergebnisse des Forschungsprojekts: https://dezim-institut.de/das-dezim-institut/die-corona-pandemie-und-anti-asiatischer-rassismus-in-deutschland/

Mehr Infos zu korientation gibt es hier: https://www.korientation.de/

Weitere Vereine und Kollektive, die sich gegen anti-asiatischen Rassismus einsetzen: [Ich bin kein Virus](https://www.ichbinkeinvirus.org/) Über die Initiative und ihren Einsatz sprechen wir übrigens mit Vicky in Folge 16.

Sandy empfiehlt außerdem das Kollektiv Tiger.Riots (https://www.instagram.com/tiger.riots/?hl=de), das sich ebenfalls gegen anti-asiatischen Rassismus stark macht.

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#52 – Sicherer Aufenthalt für illegalisierte Menschen

Legalisierung Jetzt! Das fordert seit einem Jahr eine Initiative in Berlin. Sie macht damit aufmerksam auf die prekäre Situation von Menschen ohne legalen Aufenthaltstitel - speziell von Migrantinnen, die in Care-Berufen arbeiten. Viele von ihnen haben in der Pandemie ihre Arbeit verloren und haben keinen Zugang zu Sozialleistungen. Wie wir mit ihnen solidarisch sein können, darum gehts in dieser Folge. Wir sprechen dazu mit mit Llanquiray Painemal und Amarilis von der Aktion "Legalisierung Jetzt".

Mehr Infos:
https://legalisierungjetzt.net/
und bei instagram: legalisierung_jetzt

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#51 – Pandemie solidarisch stoppen

Die Maßnahmen der Regierungen reichen nicht aus, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Die Idee hinter #ZeroCovid geht weiter, die Forderung ist ein solidarischer europäischer Shutdown. Das Ziel: Null Infektionen. Die Initiator:innen sind überzeugt, dass das Ende der Pandemie nur gelingen kann, wenn alle Maßnahmen gesellschaftlich solidarisch gestaltet werden.

Über die Vorschläge zum radikalen Strategiewechsel sprechen wir mit Frédéric Valin. Er zählt selbst zur Risikogruppe und war bis vor kurzem Pfleger. Den Beruf hat er vorerst aufgegeben, weil ihm die Schutzmaßnahmen nicht ausgereicht haben.

Hier könnt ihr unterzeichnen und euch beteiligen: https://zero-covid.org

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#50 – Rassismus in der Psychotherapie

Die Pandemie macht krank – nicht nur körperlich, sondern auch psychisch. Wer sich dann mal überwunden hat, einen Therapieplatz zu suchen, muss ziemlich viel Geduld aufbringen. Denn diese sind gerade knapper denn je. Was aber, wenn man endlich einen gefunden hat; der oder die Therapeut:in die eigenen Rassismuserfahrungen aber nicht versteht, oder sogar abspricht? Darüber wollen wir heute reden.

Christian Yupanqui hatte mit einer Therapeutin zu tun, bei der es nicht ganz gepasst hat. Nach ein paar Sitzungen kam es zum Abbruch der Therapie. Wie es dazu kam, erzählt Christian in dieser Folge und schreibt Christian in diesem Artikel für das Supernova Magazin: https://www.supernovamag.de/psychotherapie-muss-rassismuskritischer-werden/

Als Kunsttherapeutin will Rose Mukundi Kapuya in ihrer Kölner Praxis einen geschützten Raum für alle bieten, die von Rassismus und Diskriminierung betroffen sind. Außerdem berät sie als Bildungsreferentin Kindergärten und Schulen. Weitere Infos zu ihrer Arbeit gibt es hier: https://rose-kapuya.de/

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#49 – Alte Laptops spenden

Nicht jedes Kind in Deutschland hat zu Hause Zugang zu einem Computer um an digitalen Unterricht teilzunehmen – das hat die Pandemie gezeigt. Gleichzeitig verstauben in deutschen Haushalten massenweise ungenutzte alte Laptops und PCs: Laut einer Umfrage des Digitalverbands Bitkom in jedem zweiten Haushalt mindestens ein Gerät. Das internationale gemeinnützige Projekt Labdoo haucht alten Laptops und Tablets neues Leben ein und bringt sie dahin, wo sie benötigt werden. Wie das genau funktioniert, erklärt in dieser Folge Ralf Hamm, der Gründer von Labdoo Deutschland.

Alle Infos zum Laptop spenden oder Bedarf anmelden:
https://www.labdoo.org/

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#48 – Care-Arbeit gerechter machen

Egal ob Haushalt oder Pflege – überwiegend machen diese Arbeit Frauen. Oft schlecht oder unbezahlt. Zu selten bekommt diese sogenannte Care-Arbeit angemessene Wertschätzung. Genau das kritisieren Sascha Verlan und Almut Schnerring, die 2016 den Aktionstag „Equal Care Day“ ins Leben gerufen haben. Wir reden darüber, wie die Initiative versucht, Sorgearbeit aus der Nische des unsichtbaren Engagements herauszuholen und wie man das z.B. als Familie schaffen kann. Auch geht es darum, warum Care-Arbeit auch in Politik und Wirtschaft ernster genommen und neugedacht werden sollte.

Hier geht es zum Equal Care Day: https://equalcareday.de/

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#47 – Digitale Hilfe bei Diskriminierung

Wo können sich Betroffene von Diskriminierung Hilfe suchen? Wo wird man beraten, wo kann man den Diskriminierungsfall melden? Welche Rechte stehen diskriminierten Personen zu? Das ist meist garnicht so klar und ist vor allem mit vielen Barrieren verbunden. Ein Chat-Bot will das nun vereinfachen.

In dieser Folge sprechen wir mit Meryem Can und Said Haider. Die beiden haben den Meta-Bot initiiert, ein anonymer Chat-Bot, der erste Fragen klären kann, den Diskriminierungsfall melden und die richtige Beratungsstelle nennen kann. Wir reden darüber, welche Lücken es im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz in Deutschland gibt, wie Meta diese schließen will und was jede:r einzelne tun kann, um sich solidarisch mit Betroffenen von Diskriminierung zeigen kann.

Hier geht's zum Meta-Bot: https://meta-bot.de/index.html

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#46 – Geschichte rassismuskritisch aufarbeiten

Der Februar als Black History Month stößt Diskussionen über Kolonialismus und rassistische Kontinuitäten in Deutschland an. Es wird deutlich, wie wichtig dekoloniale Bildungsarbeit ist. Dafür setzt sich das Projekt "Anton Wilhelm Amo Erbschaft" ein. Was in der deutschen Geschichtsschreibung schief gelaufen ist und welche neuen Umgangsformen mit kolonialer Geschichte es braucht, darüber sprechen wir mit Vicky und Sarah vom Projekt "Anton Wilhelm Amo Erbschaft".

Hier gibt's mehr Infos zum Projekt: https://antonwilhelmamoerbschaft.org

Und spenden könnt ihr direkt an:
Kontoname: ASA-FF e.V.
IBAN: DE90 4306 0967 1160 7852 00
BIC: GENODEM1GLS
GLS Gemeinschaftsbank
Verwendungszweck: Anton Wilhelm Amo

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