Solidarität - Was können wir tun?

Solidarität - Was können wir tun?

#28 – Antisemitismus und Verschwörungserzählungen

#28 – Antisemitismus und Verschwörungserzählungen

In Krisen wie der Corona-Pandemie haben Verschwörungserzählungen Hochkonjunktur. Ihre Erklärungen funktionieren darüber, einen Sündenbock zu benennen. Und das ebnet den Weg in antisemitische und rassistische Weltbilder. Die Amadeu Antonio Stiftung klärt über Verschwörungserzählungen und ihren antisemitischen Kern auf, und gibt Tipps zum Umgang damit.

#27 – Bundestag diverser machen

Alt, weiß und männlich – auf Politiker mit diesen Eigenschaften trifft man im Deutschen Bundestag bekanntlich oft. Doch die Kritik wird immer lauter: Unsere Gesellschaft ist divers, die Parlamente zeigen das aber kaum. Die Initiative [Brand New Bundestag](https://www.brandnewbundestag.de/) will das ändern und hat jetzt schon Kandidat*innen für die Bundestagswahl 2021 aufgestellt.

Über Brand New Bundestag sprechen wir mit Daniel Veldhoen, einem der vier Initiator*innen und mit Lia Pack, die sich für die Initiative ehrenamtlich engagiert.

Ein Tipp von Daniel Veldhoe: die Dokumentation "Knock down the House". In dieser geht es darum, wie es die junge US-Politikerin, Alexandria Ocasio-Cortez mithilfe einer ähnlichen Inititative, "Brand New Congress", ins Weiße Haus schafft. Die ganze Doku gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=YCSo2hZRcXk

Hier könnt ihr Brand New Bundestag unterstützen: https://www.startnext.com/brand-new-bundestag?utm_source=startnext&utm_medium=shorturl&utm_campaign=DCj

Falls ihr Projekte kennt, mit deren Macher*innen wir hier mal sprechen sollen, oder falls euch ein Thema am Herzen liegt, dem wir uns mal widmen könnten, dann schreibt uns eine Mail solidaripod@gmail.com.
Blog: [solidaritaet.podigee.io](http://solidaritaet.podigee.io)
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#26 - Sicher nach Hause kommen

Kaum eine Frau fühlt sich sicher, wenn sie in deutschen Großstädten wie etwa Hamburg, Berlin, München oder Köln unterwegs ist. Vor allem bei Dunkelheit fürchten sich viele. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Befragung der Organisation Plan International.

Die Initiative Heimwegtelefon will etwas dafür tun, damit wir uns in der Nacht sicherer auf den Straßen fühlen. Darüber sprechen wir heute bei “Solidarität – was können wir tun” mit Conny vom Verein.

Informationen zum Heimwegtelefon findet ihr hier: https://heimwegtelefon.net/

Weitere Informationen zur Studie „Safe in the City?“ von Plan International gibt es hier: https://www.plan.de/presse/pressemitteilungen/detail/frauen-erleben-in-ihren-staedten-angst-belaestigung-und-gewalt.html

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#25 – Protestbewegung in Belarus

In Belarus gehen seit der Wahl am 9. August Tausende Menschen auf die Straßen, jeden Tag aufs Neue, obwohl sie befürchten müssen, verhaftet und schwer verletzt zu werden. Sie fordern den Rücktritt von Machthaber Lukaschenko. Wie können wir auch von Deutschland aus Solidarität mit der Protestbewegung zeigen?
Darüber sprechen wir mit Katsiaryna, die aus Belarus kommt, in Deutschland studiert und aufmerksam auf die Situation in Belarus macht. Unter anderem mit einer campact-Kampagne.

https://weact.campact.de/petitions/solidaritat-fur-belarus
https://www.voiceofbelarus.com/
https://www.voiceofbelarus.com/donate/

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#24 – Schwere Krisen im Libanon

Anfang August gab es im Hafen von der libanesischen Hauptstadt Beirut zwei schwere Explosionen. Neben zahlreichen Verletzte und Tote haben etwa ein Zehntel der Einwohner*innen der Stadt ihr Zuhause verloren. Deswegen gibt es nun überall Hilfeaufrufe, etwa um zu spenden und den Menschen vor Ort zu helfen. Dabei ist das gar nicht so leicht. Denn der Libanon ist nicht erst seit den Explosionen in einer schwierigen Situation – Korruption, eine schlechte Wirtschaftslage und eine humanitäre Krise machen alles ziemlich kompliziert.

Darüber wollen wir sprechen. Und zwar mit Omid Nouripour, er ist Bundestagsabgeordneter und außenpolitischer Sprecher der Grünen. Und mit Ginan Osman, die unter in Beirut Middle Eastern Studies studiert und zu Spenden für die Menschen in Beirut aufgerufen hat.

#23 – Intersektionaler Arbeitsraum für BIWOC*

Bei der Debatte rund um Rassismus geht die Diskriminierung Frauen* of Colour oft unter. BIWOC* Rising gründet den ersten intersektionalen work & social club in Deutschland. Damit sollen speziell Frauen, trans- und nicht binäre Menschen of Colour mehr an der Gesellschaft teilhaben und diskriminierende Strukturen vor allem auf dem Arbeitsmarkt aufgedeckt werden.

Wir haben mit der Gründerin Loubna Messaoudi und der Sprecherin Thị Minh Huyền Nguyễn gesprochen.

https://biwoc-rising.org

Und hier könnt ihr BIWOC* Rising unterstützen: https://de.gofundme.com/f/biwoc-rising

Wenn ihr Rückmeldungen habt oder uns ein Thema vorschlagen wollt, mailt uns gern an solidaripod@gmail.com oder schreibt uns bei instagram oder twitter!

#22 – Informieren ohne Sprachbarriere

Gerade in Zeiten der Pandemie merken wir, wie wichtig verlässliche Informationen sind. Doch die stehen in Deutschland längst nicht allen Menschen zur Verfügung. Ob Infektionsschutz oder Asylrecht, vieles ist nur auf deutsch oder die Übersetzungen gehen an den Bedürfnissen von Neuankommenden vorbei. Eine Alternative bietet Handbook Germany, ein Informationsportal, das inzwischen sieben Sprache abdeckt. Die Redakteurin Meltem Arsu erzählt aus ihrer Arbeit.
https://handbookgermany.de/ sowie bei facebook

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#21 – Backstage-Berufe nicht vergessen

Über abgesagte Tourneen und Festivals und was das für Künstler*innen bedeutet, ist viel berichtet worden. Weniger Aufmerksamkeit bekommen die Leute, die im Hintergrund arbeiten, zum Beispiel Bühnen- und Tontechniker*innen. Die meisten von ihnen arbeiten freiberuflich und haben seit März keine Aufträge mehr.
Darauf aufmerksam machen will #handforahand, eine Initiative des Vereins Junge Literaturvermittlung Köln. Lars spricht mit dem Autor Dorian Steinhoff, der Teil des Vorstands ist.
Mehr Infos auf https://www.handforahand.de/
Soli-Streams gibt's bei https://dringeblieben.de/
Übersicht über Maßnahmen und Hilfen: https://kreativ-bund.de/corona

#20 – Schule in Zeiten von Corona

Seit der Corona-Pandemie sind viele Probleme im Bildungssystem deutlicher geworden. Viele Schulen waren nämlich nicht auf den digitalen Unterricht vorbereitet. Und vor allem Schüler*innen mit wenig Mitteln konnten während des Homeschoolings nicht ausreichend gefördert werden. Die Kultusminister der Länder wollen nun, dass nach den Sommerferien der Normalbetrieb an den Schulen aufgenommen wird. Doch wie soll das gelingen, wenn es dafür noch keinen Plan gibt?
Wie Lehrer*innen diese Situation sehen, darüber sprechen wir mit Fatma Doğan, Kunstlehrerin an einem Gymnasium in Düsseldorf – und auch dabei ist Malin Jacobsen, die an einer Sonderschule in Hamburg unterrichtet.

#19 – Hilfe für Opfer von häuslicher Gewalt

Häusliche Gewalt gibt es nicht erst seit Corona, und schon vorher war sie ein großes Problem. Doch die Coronapandemie macht die Situation für Betroffene scheinbar umso schlimmer. Eine erste Studie der TU München legt genau das nahe. Dort wurde untersucht, wie viele Frauen und Kinder Opfer von häuslicher Gewalt während des Lockdowns geworden sind. Und auch wenn die Studie keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, sind die Zahlen erschreckend.

Klar ist damit: Die Sorgen und Warnungen waren absolut berechtigt. Wir sprechen darüber mit Ursula Schele. Sie ist Geschäftsführerin des Petze-Instituts für Gewaltprävention und Vorsitzende des Bundesverbands „Frauen gegen Gewalt“.

Opfer von häuslicher Gewalt bekommen unter der Nummer des Hilfetelefons 08000 116 016 kostenlose Hilfe und Beratung.

Wer den Verein Petze e. V. unterstützen will, kann im Petze-Shop Materialien zur Aufklärung zu häuslicher Gewalt kaufen: https://petze-shop.de/

Links:

Homepage der Petze e. V.: www.petze-institut.de/

Studie der TU München: www.tum.de/nc/die-tum/aktuelles/pressemitteilungen/details/36053/
Homepage der Behandlungsinitiative Opferschutz: www.bios-bw.com/

www.hilfetelefon.de/
www.frauenhauskoordinierung.de/
www.bevor-was-passiert.de/